KRACHT
Produktportfolio
Kontakt
Download
Aktuell
English
Deutsch
Impressum
Rechtliche Hinweise
AGB
Versand
Einkauf
  Startseite  Einkauf
 

Allgemeine Einkaufsbedingungen


1. Allgemeines

Unsere allgemeinen Einkaufsbedingungen gelten für den Geschäftsverkehr mit Lieferanten,
Dienstleistern und deren Subunternehmer. Entgegenstehende oder von unseren Einkaufsbe-
dingungen abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen unserer Geschäftspartner erkennen
wir nur insoweit an, als wir diesen schriftlich zugestimmt haben. Die Annahme und Bezahlung
von Waren oder Leistungen des Lieferanten bedeuten keine Zustimmung.

 

2. Verträge und Vertragsänderungen

2.1. Bestellungen, Lieferabrufe und Kontrakte – sowie deren Anpassungen – bedürfen generell
der Schriftform.

2.2. Mündliche Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch
die KRACHT GmbH.

2.3. Der Schriftform wird auch durch DFÜ, E-Mail oder Telefax genügt.

2.4. Kostenvoranschläge und Angebote sind verbindlich und kostenlos, es sei denn, es wurde etwas
anderes vereinbart.

2.5. Bestellungen sind innerhalb von 48 Stunden zu bestätigen. Nimmt der Lieferant diese nicht
innerhalb von einer Woche seit Zugang an, so sind wir zum Widerruf berechtigt. Fehlende Auftrags-
bestätigungen werden in unserer Lieferantenbewertung negativ berücksichtigt.

2.6. Lieferabrufe im Rahmen einer Bestell- und Abrufplanung werden verbindlich, wenn der Lieferant
nicht binnen zwei Arbeitstagen seit Zugang widerspricht.

 

3. Lieferung / Folgen von Terminabweichungen

3.1. Abweichungen von unseren Kontrakten und Bestellungen sind nur nach unserer vorherigen
schriftlichen Bestätigung zulässig.

3.2. Vereinbarte Termine und Fristen sind verbindlich. Maßgebend für die Einhaltung des Liefertermins
oder der Lieferfrist ist der Eingang der Ware oder die Vollendung der Leistung bei uns oder dem
beauftragten Bestimmungsort. Der Lieferant hat Waren, die nicht unter die „DDP“, „DAT oder „DAP“
Klausel der Incoterms 2010 fallen unter Berücksichtigung der mit dem Spediteur abzustimmenden
Zeit für Verladung und Versand rechtzeitig bereit zu stellen.

3.3. Für Dienstleistungen (Aufstellung/ Montage) trägt der Lieferant, vorbehaltlich abweichender
Regelungen alle erforderlichen Nebenkosten wie beispielsweise Reisekosten, Bereitstellung des
Werkzeugs sowie Auslösungen.

3.4. Werden vereinbarte Termine nicht eingehalten, so gelten die gesetzlichen Vorschriften. Umstände
die Ihre Einhaltung unmöglich machen oder verzögern, sind dem Einkauf der Fa. KRACHT unmittelbar
und unverzüglich mitzuteilen.

3.5. Die vorbehaltlose Annahme der verspäteten Lieferung oder Leistung enthält keinen Verzicht
auf die uns wegen der verspäteten Lieferung oder Leistung zustehenden Ersatzansprüche. Dieses
gilt bis zur vollständigen Zahlung des von uns geschuldeten Entgelts für die betroffene Lieferung
oder Leistung.

3.6. Teillieferungen bedürfen der rechtzeitigen und vorherigen Zustimmung des Bestellers.

3.7. Für Stückzahlen, Gewichte und Maße sind, vorbehaltlich eines anderweitigen Nachweises, die
von uns bei der Wareneingangskontrolle ermittelten Werte maßgebend.

3.8. Der Besteller erhält an Software, die zum Lieferumfang gehört, einschließlich ihrer Dokumentation,
das Recht zur Nutzung mit den vereinbarten Leistungsmerkmalen und in dem für eine vertragsgemäße
Verwendung der Software erforderlichen bzw. in dem gesetzlich zulässigen Umfang (§§ 69a ff. UrhG).

3.9. Der Lieferant prüft die Software vor deren Auslieferung oder Installation auf einem System des
Bestellers oder dessen Endkunden auf Viren, Trojaner und anderen Computerschädlingen durch
aktuelle, marktübliche Virenschutzprogramme.

 

4. Höhere Gewalt

4.1. Höhere Gewalt, unverschuldete Betriebsstörungen, Arbeitskämpfe, Unruhen, behördliche
Maßnahmen und sonstige unabwendbare Ereignisse befreien uns für die Dauer ihres Vorliegens
von der Pflicht zur rechtzeitigen Abnahme. Während solcher Ereignisse sowie innerhalb von
zwei Wochen nach deren Ende sind wir - unbeschadet unserer sonstigen Rechte - berechtigt,
ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten, soweit diese Ereignisse nicht von unerheblicher
Dauer sind und sich unser Bedarf wegen der deshalb erforderlichen anderweitigen Beschaffung
erheblich verringert.

 

5. Versandanzeige und Rechnung

Es gelten die Angaben in unseren Bestellungen und Lieferabrufen. Die Rechnung ist in einfacher
Ausfertigung unter Angabe der Rechnungsnummer und sonstiger Zuordnungsmerkmale an die
jeweils aufgedruckte Anschrift zu richten; sie darf nicht den Sendungen beigefügt werden.

 

6. Preisstellung und Gefahrenübergang

Ist keine besondere Vereinbarung getroffen, verstehen sich die Preise geliefert benannter Ort
(DDP gemäß Incoterms 2010) einschließlich Verpackung. Der Lieferant trägt die Sachgefahr bis
zur Annahme der Ware durch uns oder unseren Beauftragten an dem Ort, an den die Ware
auftragsgemäß zu liefern ist. Die gesetzliche Mehrwertsteuer ist darin nicht enthalten.

 

7. Zahlungsbedingungen

Sofern keine besondere Vereinbarung getroffen ist, erfolgt die Begleichung der Rechnung ent-
weder innerhalb 14 Tagen unter Abzug von 3 % Skonto oder innerhalb 60 Tagen ohne Abzug
ab Fälligkeit der Entgeltforderung und Eingang sowohl der Rechnung als auch der Ware beziehungs-
weise Erbringung der Leistung. Die Zahlung erfolgt unter Vorbehalt der Rechnungsprüfung.

 

8. Mängelansprüche und Rückgriff

8.1. Die Annahme erfolgt unter Vorbehalt einer Untersuchung auf Mangelfreiheit, insbesondere
auch auf Richtigkeit und Vollständigkeit, soweit und sobald dies nach ordnungsgemäßem Geschäfts-
gang tunlich ist. Mängel werden von uns unverzüglich nach Entdeckung gerügt. Insoweit verzichtet
der Lieferant auf den Einwand der verspäteten Mängelrüge.

8.2. Bei Vorliegen eines Sach- oder Rechtsmangels stehen dem Besteller die gesetzlichen Mängelan-
sprüche ungekürzt zu, soweit keine andere Vereinbarung getroffen wird.

8.3. Das Recht, die Art der Nacherfüllung zu wählen, steht grundsätzlich der KRACHT GmbH zu. Der
Lieferant kann die von uns gewählte Art der Nacherfüllung verweigern, wenn sie nur mit unverhältnis-
mäßigen Aufwand und Kosten möglich ist.

8.4. Sollte der Lieferant nicht unverzüglich nach Aufforderung durch den Besteller mit der Nacher-
füllung des Vertrages, d.h. mit der Mangelbeseitigung oder Ersatzlieferung beginnen, so steht dem
Besteller in dringenden Fällen, insbesondere zur Abwehr von Gefahren oder zum Zwecke der
Schadensvermeidung/ -minderung, das Recht zu, die vom Besteller gewählte Art der Nacherfüllung
auf Kosten des Lieferanten selbst vorzunehmen oder durch Dritte vornehmen zu lassen. Das gleiche
Recht hat der Besteller bei Fehlschlagen oder Verweigerung der Mängelbeseitigung oder Ersatzlieferung.

8.5. Wird der Besteller von Dritten in Anspruch genommen, weil im Zusammenhang mit der Lieferung/
Leistung des Lieferanten Rechte Dritter verletzt werden, so ist der Lieferant verpflichtet, den Besteller
auf erstes schriftliches Anfordern von diesen Ansprüchen freizustellen.

8.6. Mängelansprüche verjähren - außer in Fällen der Arglist - in 36 Monaten, es sei denn, die Sache
ist entsprechend ihrer üblichen Verwendung für ein Bauwerk verwendet worden und hat dessen
Mangelhaftigkeit verursacht. Die Verjährungsfrist beginnt mit der Ablieferung des Vertragsgegenstands (Gefahrübergang).

8.7. Erfüllt der Lieferant seine Nacherfüllungsverpflichtung durch Ersatzlieferung, so beginnt für die
als Ersatz gelieferte Ware nach deren Ablieferung die Verjährungsfrist neu zu laufen.

8.8. Der Lieferant verpflichtet sich, die dem Besteller infolge des Mangels entstehenden Ein- und Aus-
baukosten sowie die Transportkosten zum/vom Einsatzort in den Fällen zu tragen, in denen die mangel-
hafte Lieferung/Leistung derartige Kosten nachweislich verursacht. Der Besteller empfiehlt daher dem
Lieferanten eine spezielle Haftpflichtversicherung für Ein- und Ausbaukosten sowie die Transport-
kosten zum/vom Einsatzort abzuschließen, deren Deckungssumme mindestens € 150.000,00 je Einzelfall betragen sollte.

 

9. Qualitätssicherung

9.1. Der Lieferant verpflichtet sich, die permanente Qualitätssicherung seiner Ware durch die Anwend-
ung eines geeigneten Qualitätssicherungssystems, z.B. DIN EN ISO 9001 ff. oder gleichwertiger Art,
oder vom Besteller vorgegeben, während und nach Fertigung seiner Waren zu gewährleisten.

9.2. Der Besteller hat das Recht, einen Nachweis über das Qualitätssicherungssystem des Lieferanten
zu verlangen und sich von der Art der Durchführung der Prüfungen und Kontrollen an Ort und Stelle,
gegebenenfalls auch bei Unterlieferanten, zu überzeugen, sowie ein Audit im Unternehmen des Liefer-
anten durchzuführen.

9.3. Der Lieferant hat dem Besteller unaufgefordert Änderungen in der Zusammensetzung des
verarbeiteten Materials oder der konstruktiven Ausführung seiner Lieferungen oder Leistungen
unverzüglich anzuzeigen. Die Änderungen bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Bestellers.

9.4. Dem Lieferanten bekanntgegebene Qualitätssicherungsleitlinien bzw. Qualitätssicherungsver-
einbarungen des Bestellers sind optionale Bestandteile des Vertrages.

 

10. Rücktritts- und Kündigungsrechte

10.1. Wir sind über die gesetzlichen Rücktrittsrechte hinaus zum Rücktritt vom oder Kündigung des
Vertrages mit sofortiger Wirkung berechtigt, wenn

• der Lieferant die Belieferung seiner Kunden eingestellt hat,

• eine wesentliche Verschlechterung der Vermögensverhältnisse des Lieferanten eintritt oder einzu-
treten droht und hierdurch die Erfüllung einer Lieferverpflichtung gegenüber uns gefährdet ist,

• beim Lieferanten der Tatbestand der Zahlungsunfähigkeit oder der Überschuldung eintritt oder

• der Lieferant seine Zahlungen einstellt.

10.2. Wir sind auch zum Rücktritt oder zur Kündigung berechtigt, wenn der Lieferant über sein Ver-
mögen die Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder eines vergleichbaren Verfahrens zur Schuldenbe-
reinigung beantragt.

10.3. Hat der Lieferant eine Teilleistung bewirkt, so sind wir zum Rücktritt vom ganzen Vertrag nur
berechtigt, wenn wir an der Teilleistung kein Interesse haben.

10.4. Sofern wir aufgrund der vorstehenden vertraglichen Rücktritts- bzw. Kündigungsrechte vom
Vertrag zurücktreten oder ihn kündigen, hat der Lieferant die uns hierdurch entstehenden Schäden
zu ersetzen, es sei denn, er hat die Entstehung der Rücktritts- bzw. Kündigungsrechte nicht zu vertreten.

10.5. Gesetzliche Rechte und Ansprüche werden durch die in dieser Ziff. 10 enthaltenen Regelungen nicht eingeschränkt.

 

11. Ausführung von Arbeiten

Personen, die in Erfüllung des Vertrages Arbeiten auf dem Werkgelände ausführen, haben die Be-
stimmungen unserer Betriebsordnung zu beachten. Die Haftung für Schäden dieser Personen auf
dem Werkgelände ist ausgeschlossen, soweit diese nicht durch vorsätzliche oder grob fahrlässige
Pflichtverletzung von uns, unseren gesetzlichen Vertretern oder unseren Erfüllungsgehilfen
verursacht wurde. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht und wir haften eben-
falls für Fahrlässigkeit, wenn das Leben, der Körper, die Gesundheit oder eine wesentliche Vertrags-
pflicht verletzt wurde. Vertragswesentliche Pflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße
Erfüllung des Vertrages überhaupt erst ermöglichen und auf deren Einhaltungen der Lieferant
regelmäßig vertraut oder vertrauen darf. Im Fall der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht
sind die Schadenersatzansprüche auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden
begrenzt. Des Weiteren gilt für Fremdfirmen, neben den gesetzlichen Regelungen, auf unserem
Betriebsgelände die „Fremdfirmenanweisung für Arbeitssicherheit und Umweltschutz“ der KRACHT GmbH. Diese ist vor Ausübung der Tätigkeiten durch Fremdfirmen gegenzuzeichnen.

 

12. Beistellung

Von uns beigestellte Stoffe, Teile, Behälter und Spezial-Verpackungen bleiben unser Eigentum. Diese
dürfen nur bestimmungsgemäß verwendet werden. Die Verarbeitung von Stoffen und der Zusammen-
bau von Teilen erfolgen für uns. Es besteht Einvernehmen, dass wir im Verhältnis des Wertes der
Beistellungen zum Wert des Gesamterzeugnisses Miteigentümer an den unter Verwendung unserer
Stoffe und Teile hergestellten Erzeugnissen sind, die insoweit vom Lieferanten für uns verwahrt werden.

 

13. Unterlagen und Geheimhaltung

13.1. Alle durch uns zugänglich gemachten geschäftlichen oder technischen Informationen (einschließ-
lich Merkmalen, die etwa übergebenen Gegenständen, Dokumenten oder Software zu entnehmen
sind, und sonstige Kenntnisse oder Erfahrungen) sind, solange und soweit sie nicht nachweislich
öffentlich bekannt sind, Dritten gegenüber geheim zu halten und dürfen im eigenen Betrieb des
Lieferanten nur solchen Personen zur Verfügung gestellt werden, die für deren Verwendung zum
Zweck der Lieferung an uns notwendigerweise herangezogen werden müssen und die ebenfalls
zur Geheimhaltung verpflichtet sind. Diese Informationen bleiben unser ausschließliches Eigentum.
Ohne unser vorheriges schriftliches Einverständnis dürfen solche Informationen - außer für Lieferungen an uns - nicht vervielfältigt oder gewerbsmäßig verwendet werden. Auf unsere Anforderung sind alle von uns stammenden Informationen (gegebenenfalls einschließlich angefertigter Kopien oder Aufzeichnungen) und leihweise überlassenen Gegenstände unverzüglich und vollständig an uns zurückzugeben oder zu vernichten. Wir behalten uns alle Rechte an solchen Informationen (einschließlich Urheberrechten und dem Recht zur Anmeldung von gewerblichen Schutzrechten. wie Patenten, Gebrauchsmustern, etc.) vor. Soweit uns diese von Dritten zugänglich gemacht wurden, gilt dieser Rechtsvorbehalt auch zugunsten dieser Dritten.

13.2. Erzeugnisse, die nach von uns entworfenen Unterlagen, wie Zeichnungen, Modellen und der-
gleichen, oder nach unseren vertraulichen Angaben oder mit unseren Werkzeugen oder nachge-
bauten Werkzeugen angefertigt sind, dürfen vom Lieferanten weder selbst verwendet, noch Dritten
angeboten oder geliefert werden.

 

14. Produkthaftung

14.1. Soweit der Lieferant für einen Schaden außerhalb der gelieferten Ware verantwortlich ist
und der Besteller aufgrund gesetzlicher Produkthaftung in Anspruch genommen wird, ist der
Lieferant verpflichtet, den Besteller insoweit von Schadensersatzansprüchen Dritter auf erstes
Anfordern freizustellen, als die Ursache des Schadens im Verantwortungsbereich des Lieferanten
gesetzt ist und er im Außenverhältnis selbst haftet.

14.2. Im Rahmen seiner Haftung nach Ziffer 14.1 ist der Lieferant auch verpflichtet, etwaige Auf-
wendungen des Bestellers zu erstatten, die sich aus oder im Zusammenhang mit einer vom Be-
steller durchgeführten Warn- oder Rückrufaktion ergeben. Über Inhalt und Umfang der durchzu-
führenden Maßnahmen wird der Besteller den Lieferanten – soweit möglich und zumutbar – unter-
richten, bzw. sich mit ihm abstimmen.

14.3. Die KRACHT GmbH empfiehlt dem Lieferanten, zur Deckung der Risiken aus Ziffer 14.1 und
14.2. eine Produkthaftpflichtversicherung zu unterhalten. Die Deckungssumme sollte mindestens
1M€ (eine Million Euro) je Schadensfall betragen.

 

15. Exportkontrolle und Zoll

Der Lieferant ist verpflichtet, uns über etwaige Genehmigungspflichten bei (Re-) Exporten seiner
Güter gemäß deutschen, europäischen, US Ausfuhr- und Zollbestimmungen sowie den Ausfuhr-
und Zollbestimmungen des Ursprungslandes seiner Güter in seinen Geschäftsdokumenten zu
unterrichten. Hierzu gibt der Lieferant zumindest in seinen Angeboten, Auftragsbestätigungen

und Rechnungen bei den betreffenden Warenpositionen folgende Informationen an:

• die Ausfuhrlistennummer gemäß Anlage AL zur deutschen Außenwirtschaftsverordnung oder ver-
gleichbare Listenpositionen einschlägiger Ausfuhrlisten,

• für US-Waren die ECCN (Export Control Classification Number) gemäß US Export Administration
Regulations (EAR),

• den handelspolitischen Warenursprung seiner Güter und der Bestandteile seiner Güter, ein-
schließlich Technologie und Software, ob die Güter durch die USA transportiert, in den USA herge-
stellt oder gelagert, oder mit Hilfe US amerikanischer Technologie gefertigt wurden.

• die statistische Warennummer (HS-Code) seiner Güter, sowie einen Ansprechpartner in seinem
Unternehmen zur Klärung etwaiger Rückfragen von uns.

15.1. Auf unsere Anforderung ist der Lieferant verpflichtet, uns alle weiteren Außenhandelsdaten
zu seinen Gütern und deren Bestandteilen schriftlich mitzuteilen sowie uns unverzüglich (vor
Lieferung entsprechender hiervon betroffener Güter) über alle Änderungen der vorstehenden
Daten schriftlich zu informieren.

 

16. Verhaltenskodex / Arbeitssicherheit / Umweltschutz

16.1. Der Lieferant bekennt sich im Rahmen seiner unternehmerischen Verantwortung dazu, dass
bei oder im Zusammenhang mit der Herstellung und dem Vertrieb seiner Waren bzw. Erbringung
seiner Leistungen die gesetzlichen Vorschriften, einschließlich der Gesetze zum Schutz der Umwelt
gewahrt sind, arbeitsrechtliche Bestimmungen und Gesetze zur Gesunderhaltung seiner Mitarbeiter
eingehalten, sowie Kinder- und Zwangsarbeit nicht geduldet werden. Der Lieferant bestätigt zu-
dem mit Annahme der Bestellung, sich auf keinerlei Form von Bestechung und Korruption einzulassen,
noch diese zu tolerieren.

16.2. Weiterhin hat der Lieferant dafür zu sorgen, dass seine Lieferungen und Leistungen den auf
dem Gelände des Bestellers oder sonstigen Erfüllungsortes - soweit vorab durch den Besteller be-
kannt gegeben - geltenden Umweltschutz, Unfallverhütungs- und Arbeitsschutzvorschriften sowie
sonstige sicherheitstechnischen/-relevanten Regeln genügen, so dass nachteilige Auswirkungen
auf Mensch und Umwelt vermieden bzw. verringert werde. Hierzu empfehlen wir den Lieferanten

ein Managementsystem, z.B. nach DIN EN ISO 14001 oder gleichwertiger Art einzurichten und weiter-
zuentwickeln.

16.3. Die einschlägigen Vorschriften über den Umgang und das Inverkehrbringen gefährlicher Stoffe,
welche z.B. in der europäischen Chemikalienverordnung (REACH), dem Chemikaliengesetz und der Gefahrstoffverordnung enthalten sind, sind einzuhalten und anzuwenden.

16.4. Der Besteller hat gegebenenfalls das Recht, einen Nachweis über das betriebene Management-
system zu verlangen oder den Lieferanten in diesem Fall zu auditieren.

16.5. Für den Fall, dass sich ein Lieferant wiederholt und/oder trotz eines entsprechenden Hinweises
gesetzeswidrig verhält und nicht nachweist, dass der Gesetzesverstoß soweit wie möglich geheilt
wurde und angemessene Vorkehrungen zur künftigen Vermeidung von Gesetzesverstößen getroffen
wurden, behalten wir uns das Recht vor, von bestehenden Verträgen zurückzutreten oder diese
fristlos zu kündigen.

 

17. Erfüllungsort

Erfüllungsort ist derjenige Ort, an den die Ware auftragsgemäß zu liefern bzw. an dem die Leistung
zu erbringen ist.

 

18. Allgemeine Bestimmungen

18.1. Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen und der getroffenen weiteren Vereinbarungen
unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit der Bedingungen im Übrigen nicht
berührt. Die Vertragspartner sind verpflichtet, die unwirksame Bestimmung durch eine ihr im
wirtschaftlichen Erfolg möglichst gleichkommende Regelung zu ersetzen.

18.2. Für die vertraglichen Beziehungen gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des
Kollisionsrechts und des UNKaufrechts (CISG).

18.3. Gerichtsstand bei allen Rechtsstreitigkeiten, die sich mittelbar oder unmittelbar aus Vertrags-
verhältnissen ergeben, denen diese Einkaufsbedingungen zugrunde liegen, ist das Amtsgericht
Altena, beziehungsweise in Abhängigkeit von dem Streitwert, das Landgericht Hagen. Wir sind
weiter berechtigt, den Lieferanten nach unserer Wahl am Gericht seines Sitzes oder seiner Nieder-
lassung oder am Gericht des Erfüllungsorts zu verklagen.

 


 

Distributorzugang

 
  Impressum  |   Rechtliche Hinweise  |   AGB  |   Versand  |   Einkauf     Drucken      Weiterempfehlen
    Facebook